Bestandshalter ab 3–5 Objekten
Wer Mieterträge regelmäßig reinvestiert oder Bestand ausbaut, profitiert massiv von der GmbH-Besteuerung. Die jährliche Differenz zur Privatentstrickung kann fünfstellig sein.
Vermietete Immobilien im Privatvermögen werden mit dem persönlichen Einkommensteuersatz belastet — oft mit Spitzensteuersatz und Soli. In einer Immobilien-GmbH sinkt die effektive Belastung auf rund 15 % (Körperschaftsteuer plus Soli), bei erweiterter Kürzung sogar weiter. Wir bauen Immobilien-GmbHs, planen die Übertragung des Bestands und vermeiden Grunderwerbsteuer, wo Fristen es zulassen.
Drei typische Konstellationen:
Wer Mieterträge regelmäßig reinvestiert oder Bestand ausbaut, profitiert massiv von der GmbH-Besteuerung. Die jährliche Differenz zur Privatentstrickung kann fünfstellig sein.
Direkte Einbringung in die GmbH löst rund 6,5 % Grunderwerbsteuer aus. Über den Umweg Personengesellschaft (GbR/KG → Formwechsel in GmbH) lässt sich das vermeiden — bei eingehaltener Sperrfrist.
Wer baut und verkauft, ist gewerblich — hier ist die Frage nicht ob, sondern wie strukturieren: Holding über Projekt-GmbHs, getrennte Risikosphären, Liquiditätssteuerung.
Vom Strukturkonzept bis zur eingetragenen, steuerlich sauber laufenden Immobilien-GmbH.
Vermögensverwaltend oder gewerblich, Einzel-GmbH oder Holding-Struktur, Familien-Pool oder Einzelgesellschafter — abhängig von Bestand, Plan und Generationenlogik.
§ 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG kann die Gewerbesteuer auf Mieterträge fast vollständig entfallen lassen — wenn die Voraussetzungen exakt eingehalten werden.
Einbringung über GbR oder KG mit anschließendem Formwechsel — bei sauber dokumentierter Sperrfrist nach § 6 GrEStG ist die Übertragung grunderwerbsteuerfrei.
Beurkundung, Handelsregister, Eröffnungsbilanz, Steuernummer, ggf. Bewertungsgutachten.
Gesellschaftsverträge, Mietverträge zwischen GmbH und Gesellschafter (Fremdvergleich!), Darlehensverträge bei Gesellschafterfinanzierung.
Buchhaltung, Jahresabschluss, Steuererklärungen, Begleitung von An- und Verkäufen.
Vier Schritte. Je nach Bestand und Übertragungsweg dauert das gesamte Setup 8 bis 16 Wochen.
Welche Immobilien, welche Werte, welche Finanzierung, welche Mieter, welche Übertragungsabsicht.
Vermögensverwaltend vs. gewerblich, erweiterte Kürzung prüfen, GrESt-Weg, Sperrfristen.
Beurkundungen, Anmeldungen, Übertragungen, Eröffnungsbilanz, Bewertung.
Buchhaltung, Jahresabschluss, jährliche Strukturprüfung.
Die Fehler, die wir am häufigsten korrigieren.
Wer die Personengesellschaft zu früh in eine GmbH umwandelt, löst rückwirkend Grunderwerbsteuer aus — oft mehrere zehntausend Euro.
Schon kleine Tätigkeiten wie eigene Bauleistungen oder Beteiligung an Projekt-GmbHs können die erweiterte Kürzung kippen. Folge: volle Gewerbesteuer.
Mietet die GmbH vom Gesellschafter oder umgekehrt: Verträge müssen drittüblich sein, sonst verdeckte Gewinnausschüttung.
Wer kauft und innerhalb von rund 10 Jahren wieder verkauft, gilt steuerlich schnell als gewerblicher Grundstückshändler — mit weitreichenden Konsequenzen.
Faustregel: ab einem Bestand, der jährliche Mieteinnahmen über etwa 50.000 € generiert, oder ab einem Bestandsaufbau über mehrere Jahre. Der eigentliche Wert liegt jedoch im Effekt: Im Privatvermögen werden Mieten mit dem persönlichen Spitzensteuersatz besteuert (rund 45 % plus Soli), in der GmbH mit rund 15 % Körperschaftsteuer plus Soli plus Gewerbesteuer — die mit erweiterter Kürzung fast vollständig wegfallen kann.
Direkt nicht — direkte Einbringung löst rund 6,5 % Grunderwerbsteuer aus. Aber über den Umweg einer Personengesellschaft (GbR/KG) mit anschließendem Formwechsel in die GmbH ist die Übertragung grunderwerbsteuerfrei, wenn die Sperrfrist von fünf Jahren eingehalten wird (§ 6 GrEStG). Die Sperrfrist soll laut Gesetzgeber möglicherweise auf zehn Jahre verlängert werden — entsprechend früh sollten Gestaltungen aufgesetzt werden.
Nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG bleibt der Gewerbeertrag aus reiner Vermietung und Verwaltung eigenen Grundbesitzes von der Gewerbesteuer ausgenommen. Bei einer ausschließlich vermögensverwaltenden Immobilien-GmbH sinkt die effektive Belastung auf rund 15 % Körperschaftsteuer plus Soli — eine erhebliche Differenz zur normalen GmbH-Besteuerung. Die Voraussetzungen sind allerdings streng auszulegen.
Für Vermietung in der Regel eine GmbH (Stammkapital 25.000 €) oder UG (mit Thesaurierungspflicht). Eine GmbH & Co. KG ist seltener, aber bei gewollter Einkünftezurechnung an natürliche Personen oder Familienkonstellationen mit Pflichtteilsthemen eine Option. Wir wählen die Rechtsform nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus Ihrer konkreten Situation.
30–45 Minuten Erstgespräch. Wir hören uns Ihren Bestand und Ihre Pläne an und sagen, ob und wie sich eine Immobilien-GmbH für Sie rechnet.
Erstgespräch vereinbaren oder direkt anrufen: +49 211 238 551 36